People in motion

Im März 2015 bin ich mit meiner Freundin in den Westen der USA geflogen. Unsere letzte große Reise. Am 18. September diesen Jahres geht es wieder los. Dieses Mal an die Ostküste.

Von San Francisco ging es über den atemberaubenden Highway 1 nach Los Angeles. LA wird zwar „The city of angels“ genannt – viel davon gespürt habe ich allerdings nicht. Meiner Meinung nach wird die Stadt total überbewertet. In San Diego haben wir uns dazu entschieden, eine Whale Watching Tour zu machen. Wale haben wir dabei nur zwei gesehen und die auch nur aus einigen 100 Metern Entfernung. Dafür haben uns während des Ausflugs tausende Delphine begleitet. Hat sich also mehr als nur gelohnt. Ebenso überwertet wie LA ist in meinen Augen Las Vegas. Klar: Muss man mal gesehen haben. Und wenn man mit ein paar Kumpels hinfährt, hat man da sicher auch mehr Spaß. Aber wenn man reist, um sich nicht im materiellen Sinne, sondern auf einer anderen Ebene zu bereichern, ist Las Vegas denke ich der falsche Anlaufpunkt. Habe dort also etwas Geld liegen lassen, dann ging es weiter. Bevor wir uns allerdings die riesigen Mammutbäume im Sequioa National Park angesehen haben, sind wir mit einem kleinen Flugzeug über den Grand Canyon geflogen. In der Ecke waren wir natürlich nicht, ohne den Hoover Dam besichtigt zu haben. Das Highlight für uns war definitiv der Yosemite National Park. Nach vier unbeschreiblichen Tagen ging es über Sacramento zurück nach San Francisco. People in motion.

„Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen.“
– Johann Wolfgang von Goethe

Reisen bereichert das Leben. Menschen aus weit entfernten Gegenden der Welt kennen zu lernen, andere Länder und Sitten mit eigenen Augen zu erleben, ist mit Gold nicht aufzuwiegen. Am 18. September geht es wieder los, dieses Mal an die Ostküste der USA. Geplant ist bisher:

Washington – Philadelphia – New York – New Haven – Boston

Diesen zwölftägigen Teil der Strecke könnte man als den Städte-Trip unserer Reise bezeichnen. Heißt: Wir fahren mit dem Greyhound-Bus die einzelnen Stationen an. Ab Boston nehmen wir uns dann einen Mietwagen und lassen uns für die letzten neun Tage dem Indian Summer entgegentreiben.

Jens Schmitt

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s