Audi A6 Avant 50 TDI quattro – Ein Wochenende Spaß

„Wir hätten da ein Upgrade für Sie. Der Audi muss mal wieder an die frische Luft.“ Danke Europcar! Da sage ich nicht nein. Statt mit einer A-Klasse bin ich also ein Wochenende mit einem Audi Avant 50 TDI quattro unterwegs gewesen.

Sportlich elegant: Der Audi A6 Avant.

Die Tür entriegelt sich automatisch, wenn ich mich dem Fahrzeug nähere. Im Dunklen der Tiefgarage leuchten mir die Einstiegsleisten und die Gurtschlösser entgegen. Edel. Der herbe Duft von Leder und etwas Undefinierbarem steigt mir in die Nase. 744 km wurde das Fahrzeug bisher bewegt. Nun gehört es von Freitag bis Montag mir.

Ich nenne kein Fahrzeug mein Eigen. Brauche ich nicht. Ich wohne im Stuttgarter Westen, laufe in 10 Minuten zu meiner Arbeitsstelle, habe Einkaufsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe. Ich wüsste nicht einmal, wo ich ein Auto dauerhaft ohne Stress parken sollte. Wenn ich also mal wohin muss, greife ich auf Carsharing-Angebote oder Mietwagen zurück.

Kleines Shooting in den Weinbergen von Mundelsheim. Der A6 Avant macht einen guten Eindruck zwischen all den Feldern, Wiesen und Weinbergen.

Ein A6 ist etwas anderes, als ein Smart. Die verbaute Technik begeistert. Vor allem dann, wenn man sie nicht gewohnt ist: Eine freundliche Stimme erinnert mich beim Aussteigen daran, dass mein Smartphone noch auf der Ladestation liegt. Kurz zuvor hat sie mir noch meine neuesten WhatsApp Nachrichten vorgelesen. Dank Apple Car Play sehe ich meinen bekannten Homescreen, wenn auch leicht reduziert, auf dem Display in der Mittelkonsole. Apps, die das Fahren nicht gefährden, werden mir hier angezeigt. Karten, Podcast, YouTube Music, Spotify zum Beispiel. Das Kind in mir jauchzt vor Freude. Die Schaltwippen finde ich erst später.

Der Avant ist ein Auto, das mit anpacken möchte. Kurz die im Heck versteckte, auf Knopfdruck zu Hilfe eilende, Anhängerkupplung ausgepackt und das Schlauchboot vom Vater an das Neckarufer gefahren. Der Mutter noch schnell eine alte Nähmaschine eingeladen und wohlbehalten vorbeigebracht. Platz war genug im geräumigen Kofferraum.

Genug Platz um für jegliche Situation gewappnet zu sein. Achim und ich haben das getestet.

Ein alltagstaugliches Fahrzeug, der Avant. Super zum Einkaufen oder Gartenwerkzeug transportieren, um Freunden beim Umzug helfen, mit den Kindern in den Urlaub fahren oder um für das nächste Gartenfest ein paar Getränkekisten hinten rein zu laden. Dafür stehen die „Drive Select“ Auswahlmöglichkeiten „Economy“ und „Comfort“. Langsam aus den Puschen kommt er allerdings auch dann nicht – ist immer noch ein sehr sportliches Einkaufen. Nach einem Klick auf „Dynamic“ wird aus der Familienkutsche aber schnell der sehr sportliche große Bruder und man erkennt, was die Schaltwippen hinter dem Lenkrad sollen. Vermisst habe ich ich lediglich zwei Extras: Den Parklenkassistenten, weil seitliches Einparken nicht meine Stärke ist, und die „Distance Control“, weil es auf der Autobahn doch sehr angenehm ist, wenn das Fahrzeug beim Nutzen des Tempomats von alleine abbremst und wieder beschleunigt. Aber man kann ja nicht alles haben.

Spaß hatte ich dieses Wochenende auf jeden Fall. So einen großen Spaß sogar, dass er mich mal wieder zum Schreiben animiert hat – die Freude muss raus! In zwei Wochen brauche ich wieder einen Wagen, mal sehen, ob ich dann nochmal Anlass zur Freude habe…

Jens Schmitt

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