Bin ich auch und war ich schon immer. Indiana Jones hat mir zum Beispiel das Lesen beigebracht. Am Siemens-Nixdorf-Laptop meines Vaters. Ich war gerade mal fünf Jahre alt und von „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ fasziniert. Das Display konnte noch keine Farben darstellen, aber das Point-and-Click-Adventure hat mich dennoch in seinen Bann gezogen. So sehr, dass ich so lange genervt habe, bis mir Indy und mein Vater das Lesen beibrachten, damit ich mitspielen konnte und nicht nur zusehen musste.

Ich bin wohl das, was „die anderen“ einen digital native nennen. Ich habe vom SNES an alles mitgemacht. Wenn ich „faken“ höre, denke ich weder an News noch an vorgetäuschte Orgasmen. Ich habe mit Bleistift Kontakte auf meinem Prozessor verbunden, um aus den 166 Mhz 266 zu machen. Ich stand wöchentlich im Computerladen, habe für 128 MB Arbeitsspeicher noch über 300 DM bezahlt und war auch einer von denen, die nächtelang zusammen mit Freunden im Keller auf flimmernden 15″ Monitoren Unreal Tournament, Half-Life und Quake gespielt haben. Bevor es Facebook, Twitter, Instagram und CO gab, habe ich mich auf studiVZ, ICQ, IRC, Aim und dergleichen rumgetrieben. Computer, Internet, digitale Kommunikation gehört zu mir, wie die Luft zum Atmen.

Nebenher habe ich die Bravo gelesen und war betrunken auf Dorffesten. Irgendwann kam die „Dreadlocks“-Phase und schlechter Musikgeschmack. Wie jeder richtige „Mann“ habe ich geraucht und dann doch wieder aufgehört. Ich hatte eine Honda Dax und einen Audi 80, eine wirklich geile Jugend und bin wohl deswegen sitzengeblieben. Abitur habe ich dennoch gemacht, gefolgt von einem Studium, das ich hätte sein lassen sollen und einem weiteren, das was geworden ist. Nun befinde mich in einem Alter, in dem viele realisieren, dass man nie so richtig erwachsen wird und alle nur so tun, als wäre es so.

Meiner Heimat bin ich in all der Zeit treu geblieben. Aufgewachsen in einem kleinen schwäbischen Dorf, hat es mich zum Studieren dann in die Hauptstadt selbst gezogen. Seither lebe und arbeite ich im Kessel. Und hier gefällt es mir. Im Stuttgarter Westen fühle ich mich zuhause. Wenn ich nicht gerade arbeite oder Sport mache, trinke ich höchstwahrscheinlich einen Latte Macchiato, lese oder hänge mit meinem neuen Lebensgefährten rum – meinem MacBook.

Was ich mit diesem Blog hier anstellen möchte, weiß ich selbst nicht so recht. Thematisch könnte es durchaus sein, dass von Sonntagsgedanken und Träumereien, über Persönlichkeitsentwicklung und Finanztips, zu Urlaubsbeiträgen und Strandfotos, alles dabei ist. Hier und da gespickt mit Posts zu social media Themen und empfehlenswerten YouTube Videos. Wenn ich eines aber gelernt habe in meinem bisherigen Leben, dann das, dass man nicht für alles einen Grund braucht. Manche Dinge kann man auch einfach machen, weil einem die Sache selbst Spaß macht: Schreiben.

Wenn ihr Fragen habt oder sonst irgendwas loswerden möchtet. Schreibt mir gerne eine Mail, besucht mich auf meinen social media Profilen oder lasst mir einen Kommentar da. Ich würde mich freuen!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.